Zecken bei Katzen und Hunden – Fragen und Antworten

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Zecken bei Katzen und Hunden sind bei Tierhaltern ein grosses Thema. In diesem Artikel beantwortet die Tierärztin Andrea Meyer dazu die wichtigsten Fragen. Erfahren Sie mehr über Zecken im Allgemeinen, was Sie bei einem Zeckenstich (der Ausdruck «Zeckenbiss» ist falsch) machen können und wie Sie mit den ANiFiT-Produkten Zeckenstichen bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund natürlich vorbeugen.

Wo sind die Zecken-Risikogebiete der Schweiz? Wann gibt es Zecken?

Zecken kommen in der ganzen Schweiz bis etwa 1500 m ü. M. vor. Im Hochgebirge findet man sie bislang nicht. Ihr Vorkommen ist abhängig von den Temperaturen und anderen Witterungseinflüssen. Am aktivsten sind sie im Frühling und Herbst, in den Wintermonaten ist das Risiko eines Zeckenstichs wesentlich geringer.

Was brauchen Zecken, um zu überleben?

Zecken mögen Feuchtigkeit. Am liebsten ist es ihnen, wenn die Luftfeuchtigkeit bei 85 % und darüber liegt. Darum aufgepasst, wenn Sie nach einem Sommerregen durch die Wiese gehen, da wimmelt es nur so von diesen kleinen Tierchen. Wird es im Winter kalt, suchen die Zecken warme Orte auf. Beliebt sind v.a. Mäusenester, denn da ist es auch bei frostigen Minusgraden noch kuschelig warm. Sobald die Temperaturen über 5°C klettern, werden die Blutsauger aktiv und stechen bereits wieder Tiere und Menschen.

Wie lange können Zecken in der Wohnung überleben? Können sie ohne Kopf überleben? 

Ohne Nahrung können adulte Zecken sehr lange überleben: beim Gemeinen Holzbock (häufigste Zeckenart in der Schweiz) geht man von bis zu 37 Monaten aus. In der Wohnung beispielsweise, kann eine Zecke gut 10 Tage, bei -12°C etwa 24 Stunden, im Wasser 3 Wochen überleben. Berücksichtigen Sie diese Fakten auch, wenn Sie eine Zecke vernichten wollen.

Ohne Kopf kann eine Zecke nicht überleben. Allerdings kann dieser in der Haut stecken bleiben und dort unangenehme Reaktionen wie Juckreiz oder Entzündungen auslösen.

Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Um Zecken richtig zu entfernen, verwenden Sie am besten eine Pinzette oder ein dafür entwickeltes Häkchen. Erfassen Sie die Zecke und ziehen Sie sie nach oben, bis sie sich löst. Dabei sollten Sie weder drehen noch rütteln. Anschliessend desinfizieren Sie die Wunde, zum Beispiel mit Propolis von ANiFiT.

Bitte verwenden Sie kein Öl oder gar Nagellack! Diese Dinge bringen die Zecken zum Erbrechen. Das wiederum erhöht die Gefahr, dass Krankheitserreger übertragen werden.

Wie kann ich eine Zecke töten? Kann ich sie ertränken?

Wie bereits erwähnt, können Zecken im Wasser bis zu 3 Wochen überleben, somit ist Ertränken keine gute Lösung, um die Zecke langfristig loszuwerden. Jedoch sterben sie innert Minuten in hochprozentigem Alkohol. Ebenfalls können Sie sie zwischen 2 Steinen zerquetschen oder mit einem Feuerzeug verbrennen – das überstehen auch diese kleinen Überlebenskünstler nicht.

Ist eine Zeckenlarve gefährlich?

Ein adultes Zeckenweibchen legt rund 3000 Eier, woraus die Larven schlüpfen. Diese benötigen eine Blutmahlzeit, häuten sich anschliessend und werden zu Nymphen. Es folgt erneut eine Blutmahlzeit mit anschliessender Häutung, und aus der Nymphe entsteht die ausgewachsene Zecke.

Gerade Larven und Nymphen können gefährlich sein, da sie noch sehr klein sind und aus diesem Grund nicht oder erst nach einigen Tagen entdeckt werden. Jedes Entwicklungsstadium kann Krankheiten übertragen.

Wie gefährlich ist ein Zeckenstich (Zeckenbiss)?

Ob ein Zeckenstich gefährlich ist, hängt davon ab, ob die Zecke Erreger einer übertragbaren Krankheit in sich trägt oder nicht.

Was kann eine Zecke übertragen?

Infizierte Zecken können verschiedene Krankheiten übertragen. In der Schweiz spielen v.a. Borreliose und FSME beim Menschen eine grosse Rolle.

Bei Hunden und Katzen sind diese beiden Erkrankungen eher von untergeordneter Bedeutung. Dagegen können Babesien, Ehrlichien, Anaplasmen oder auch Rickettsien gefährlich werden. Gerade Babesien kommen seit einigen Jahren vermehrt in verschiedenen Teilen der Schweiz vor.

Was muss ich über Babesien, Ehrlichien, Anaplasmen und Richettsien wissen?

Babesien sind Blutparasiten, die je nach Babesien-Art v.a. für Hunde gefährlich werden können. Bei Katzen hingegen, scheinen sie viel seltener eine Erkrankung auszulösen. Die Erkrankung geht meistens mit Schwäche, Lethargie und hohem Fieber einher.

Ehrlichien, Anaplasmen und Rickettsien sind bakterielle Infektionen, die auch durch Zecken übertragen werden können. Sie spielen hauptsächlich bei Hunden aus dem Ausland (Mittelmeer, Ostblock) eine Rolle. Katzen scheinen auch hier viel seltener zu erkranken als Hunde.

Wann muss ich oder mein Tier zum Arzt?

Beim Menschen ist wohl das bekannteste Symptom die Wanderröte bei einer Borrelieninfektion. Das muss immer behandelt werden. Sollte sich ein Stich beim Hund oder der Katze entzünden oder das Tier kratzt oder beisst sich übermässig an dieser Stelle, sollten Sie den Rat eines Tierarztes einholen.

Wie kann ich Zecken vorbeugen, welche Produkte bietet mir ANiFiT?

Meiden Sie von Frühling bis Herbst Gebiete mit hohem Zeckenvorkommen, also Hecken, Waldränder, Unterholz und Stellen mit dichtem Grasbewuchs. Die meisten Zecken liest man im Frühsommer und Herbst auf. Kommen Sie vom Spaziergang nach Hause, suchen Sie sich und die Hunde gut nach Zecken ab. Freilaufenden Katzen können Sie natürlich keine Wanderroute vorschreiben. So ist es besonders wichtig, auch Katzen regelmässig nach Parasiten abzusuchen.

Gerade bei langhaarigen Hunden und Katzen eignet sich auch ein gewöhnlicher Kleiderroller. Waren die Tiere draussen, rollen Sie einfach den ganzen Körper ab, und ein grosser Teil der noch umherlaufenden Zecken bleibt kleben. Es gibt viele Produkte, um Zecken einzudämmen oder gar fernzuhalten, darunter viele chemische, aber auch einige natürliche Mittel. Lavendel, Geraniol und Kokosöl sind beispielsweise für ihre abweisende Wirkung auf Ektoparasiten wie Zecken und Flöhe bekannt.

ANiFiT hat folgende zwei Zeckenmittel im Sortiment:

Zeckenöl – für Katzen und Hunde

Die oben beschriebenen natürlichen Helfer sind in unserem neuen Zeckenöl enthalten (Neemöl, Lavendel, Patchouli Geranium, Sesamöl) und beugen Zeckenstichen vor. Tragen Sie das Öl regelmässig während drei Wochen beim Ohrzapfen, Schwanzansatz oder Nacken auf. Die Inhaltsstoffe gelangen so in den Organismus Ihrer Vierbeiner und schützen von innen gegen die Zecken. Zeitintensives Einreiben fällt weg und einem Bad im Bach oder See steht nichts mehr im Weg.

Das folgende Video zeigt Ihnen, wie Sie das Zeckenöl richtig anwenden.

 

 

 

Anti-Zeck Spray – nur für Hunde

Der ANiFiT Anti-Zecken-Spray mit ätherischen Ölen ist alkoholfrei, giftfrei und enthält nur natürliche Substanzen wie Eukalyptus-, Melissen- und Nelkenöl. Somit ist ANiFiT Anti-Zeck gut verträglich und brennt nicht. Vor jedem Spaziergang den Hund besprühen und einreiben (auch für Menschen geeignet).

 

Das Wichtigste zu Zecken in Kürze

  • Zecken kommen in der ganzen Schweiz unterhalb von 1500 m. ü. M. vor.
  • Am aktivsten sind sie von Frühling bis Herbst, weniger im Winter.
  • In feucht-warmer Umgebung ist ihnen am wohlsten.
  • Zum Vorbeugen nutzen Sie das ANiFiT Zeckenöl und meiden Orte mit hohem Zeckenvorkommen wie nasse Wiesen und den Waldrand.
  • Zecken sind äusserst robust. Sie überleben mehrere Tage in Wohnungen und sogar bis zu 3 Wochen im Wasser.
  • Zum Entfernen benutzen Sie eine Pinzette und ziehen den Blutsauer gerade heraus.
  • Sie können eine Zecke in hochprozentigem Alkohol oder durch Zerquetschen oder Verbrennen töten.

Bei Unklarheiten zur Anwendung der ANiFiT-Produkte gegen Zecken, kontaktieren Sie gerne Ihren Berater oder unseren ANiFiT-Kundenservice.

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